Google Developer Fest (DevFest) Karlsruhe 2012

Veranstalter: Google Developer Group (GDG) Karlsruhe, GI/ACM-Regionalgruppe Karlsruhe, Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe
Termin: Samstag, 03.11.2012, 08:30 - 18:30 Uhr
Ort: DHBW Karlsruhe, Erzbergerstraße 121
     
Inhalt: Die GI/ACM-Regionalgruppe präsentiert zusammen mit der Google Developer Group (GDG) und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg das GDG Karlsruhe DevFest 2012. Das Google DevFest bietet Entwickler-orientierte Vorträge rund um moderne Webtechnologien, wie neue Javascript-Entwicklungen, HTML 5, mobile Webanwendungen, Android-Programmierung und die Nutzung von Google Enterprise Technologien, wie die Google Maps API oder die Google Search Appliance.

Das Programm und weitere Informationen finden sich unter der Homepage des DevFest.

17.10.2012 - Vortragsabend der GI/ACM-Regionalgruppe Karlsruhe

Rainer Grimm (science-computing):
„C++11: Quo vadis?“

Veranstalter: GI/ACM-Regionalgruppe Karlsruhe
Termin: Mittwoch, 17.10.2012, 18:30 - 20:00 Uhr
Ort: Karlsruher Institut für Technologie, Fakultät für Informatik, Am Fasanengarten 5, Raum -101  (Lageplan)
     
Inhalt: Durch C++11 erhält C++ nach 13 Jahren einen neuen Standard, der viel zu bieten hat. Die Verbesserungen und Neuerungen, die in diesem Vortrag vorgestellt werden, umfassen nicht nur die Kernsprache und die Standardbibliothek, auch den Herausforderungen der Multicore-Architekturen stellt sich C++11 durch die neue Multithreading-Funktionalität.

Referenten:

Rainer Grimm ist als langjähriger Softwareentwickler und Schulungsleiter bei science-computing tätig, schreibt als Privatmann aber gerne Artikel zu den Programmiersprachen C++, Python und Haskell für das Linux-Magazin. Er hält sehr häufig Schulungen und Vorträge. Diese umfassen das eigene Produkt scVENUS, betreffen aber auch klassische Fortbildungsthemen für den professionellen Softwareentwickler wie Design Pattern, objektorientierte, generische und funktionale Programmierung. Seine alte und neue Leidenschaft gilt der Programmiersprache C++11.

 

11.07.2012 - Workshop der GI/ACM-Regionalgruppe

Hr. Nowak (Cincom Systems GmbH & Co. oHG):
„Wolf Pack Programming – Real-Time Collaboration selbst erleben“

Veranstalter: GI/ACM-Regionalgruppe Karlsruhe
Termin:11.7.12, 17:30 (Dauer: 3-4 Stunden)
Ort: Seminarraum SR 131 im Informatik-Gebäude des KIT (50.34), Am Fasanengarten 5, 76131 Karlsruhe  (Lageplan)
Anmeldung nötig: Aufgrund begrenzter Kapazität ist eine Annmeldung per Email an gi-ka-anmeldung(at)web.de zwingend erforderlich

Zusammenfassung: Softwareentwicklung ist kein Produktionsprozeß. Es ist vielmehr eine gemeinschaftliche kreative Leistung und zeigt Ähnlichkeiten mit z. B. Improvisationstheater, Mannschaftssportarten oder auch dem Verhalten von sozial lebenden Tieren. Der „gemeinschaftliche“ Aspekt beschränkt sich dabei nicht auf die Aufgabenverteilung und die nachfolgende Integration. Vielmehr geht es darum, das Wissen und die Kreativität des Einzelnen möglichst effizient im Team zu verteilen und umzusetzen. Softwareentwicklung heutzutage ist asynchron, jeder arbeitet für sich und die Einzelergebnisse werden nacheinander integriert. Dies gilt trotz Daily Scrum und Continuous Integration auch für die agilen Prozesse.

Real-Time Collaboration geht einen wesentlichen Schritt weiter: die Zusammenarbeit im Team findet synchron und in Echtzeit statt, die Entwickler arbeiten gleichzeitig an den Artefakten, das System selbst wird zum Kommunikationskanal. Dieses für Softwareentwickler noch ungewohnte Vorgehen führt zu einer ganz anderen Gruppendynamik und Arbeitsweise. Mit Wolf Pack Programming hat Cincom einen agilen Prozeß für Real-Time Collaboration vorgeschlagen, der verschiedene Rollen und Projektsituationen abdeckt. Wolf Pack Programming orientiert sich an dem Jagdverhalten von Wölfen, bei dem immer das ganze Rudel gemeinsam vorgeht und sehr differenziert auf die jeweilige Situation reagiert.

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmer, wie es ist, wenn ein Team durch Real-Time Collaboration zu einem wahrhaft einheitlichen Ganzen geformt wird.

Voraussetzung: Für die Teilnahme werden lediglich Kenntnisse in einer objekt-orientierten Sprache und im Umgang mit modernen IDEs vorausgesetzt. Jeder Teilnehmer muß einen Rechner mitbringen, der sich in ein lokales WLAN einwählen kann und auf dem ein Firefox-, Safari- oder Chrome-Web-Browser installiert ist.

Workshopleiter: Helge Nowak ist Physiker mit Zusatzausbildung in betrieblicher Informatik. Er schätzt ganzheitliche wertorientierte Lösungen und ist der Überzeugung, daß Technik niemals Selbstzweck sein darf. Darum ist er Anhänger der Grundsätze von Agile, Lean und Software Craftsmanship. Als Technical Account Manager berät er Kunden und Interessenten zum optimalen Einsatz von Cincom Smalltalk.

 

4.07.2012 - Vortragsabend der GI/ACM-Regionalgruppe

Hr. Nowak (Cincom Systems GmbH & Co. oHG):
„Real-Time Collaboration – neue Wege in der Softwareentwicklung“

Veranstalter: GI/ACM-Regionalgruppe Karlsruhe
Termin: Mittwoch, 4.7.2012, 18.30 - ca. 20 Uhr
Ort: DHBW Karlsruhe, Erzbergerstraße 121, 76133 Karlsruhe, AudiMax  (Lageplan)     

Zusammenfassung: Effizienz und Reaktionsfähigkeit auf allen Ebenen sind der Schlüssel zum Erfolg. „Agile", „Lean" und „Collaboration" sind die Stichworte. Zusammenarbeit in der Softwareentwicklung findet aber noch nicht synchron und in Echtzeit statt, wie wir es aus anderen Lebensbereichen gewohnt sind. Real-Time Collaboration (RTC) vollzieht diesen Schritt: die Entwickler arbeiten gleichzeitig an den Artefakten. Vorher getrennte Prozesse werden verschmolzen, einige Teilprozesse fallen ganz weg. Durch RTC werden Wissen und Fähigkeiten des Teams verbessert, der unternehmerische Wert und technische Qualität der Lösung steigt. Das Projekt und die Geschäftsprozesse werden flexibler, das Unternehmen kann schneller auf Änderungen reagieren – heutzutage der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Hr. Nowak gibt einen Überblick über Real-Time Collaboration, erste Erfahrungen und Fragestellungen für die Zukunft.

Workshop: Etwa eine Woche später (siehe nächste Veranstaltung) wird ein Workshop stattfinden, in dem interessierte Teilnehmer selbst Real-Time Collaboration erleben können. Der Vortrag wird nicht Voraussetzung für eine Teilnahme am Workshop sein. Weitere Information folgt.

Vortragender: Helge Nowak ist Physiker mit Zusatzausbildung in betrieblicher Informatik. Er schätzt ganzheitliche wertorientierte Lösungen und ist der Überzeugung, daß Technik niemals Selbstzweck sein darf. Darum ist er Anhänger der Grundsätze von Agile, Lean und Software Craftsmanship. Als Technical Account Manager berät er Kunden und Interessenten zum optimalen Einsatz von Cincom Smalltalk.

 

20.06.2012 - Vortragsabend der GI/ACM-Regionalgruppe

Christoph Gabrysch, Christoph Weser (SeeTec):
„Funktionalitäten und Einsatzszenarien von Videomanagement-Software“

Veranstalter: GI/ACM-Regionalgruppe Karlsruhe
Termin: Mittwoch, 20.06.2012, 18:30 - 20:00 Uhr
Ort: Karlsruher Institut für Technologie, Fakultät für Informatik, Am Fasanengarten 5, Raum -101  (Lageplan)
     
Inhalt: Weltweit ist Videoüberwachung ein gefragtes Thema. In Zeiten von Terrorismus, Amokläufen und großen Menschenmassen ist der Sicherheitsgedanke bei Verantwortlichen präsenter als je zuvor. Nicht nur öffentliche Verwaltungen und Unternehmenskonzerne, auch Privatpersonen und Kleinunternehmen setzen immer mehr auf Prävention. Videomanagement und Sicherheit ein weites und vor allem spannendes Feld, das sich auch mit Teilaspekten wie Datenschutz und Rechtsauffassung beschäftigt.

SeeTec ist europaweit einer der führenden Anbieter herstellerneutraler IP-Videomanagement-Software. Die Software „Made in Germany“ wird komplett am Standort in Philippsburg entwickelt und getestet. Um sich regional zu positionieren und den Austausch mit Kollegen zu fördern, stellt sich die Firma am 13.06.2012 dem Informatikverband Karlsruhe vor.

In einem kurzen Abriß wird das Produkt der Firma demonstriert, das neben der Standard-Videoüberwachung auch Erweiterungsmodule wie Kennzeichenerkennung oder Videoanalyse anbietet. An Hand anschaulicher Case Studies werden die einzelnen Module vorgestellt. Neben rein sicherheitsbasierten Anwendungen entwickelt SeeTec Nutzenpakete unter anderem für den Handel sowie die Finanz- und Logistikbranche, die das Videomanagement mit den Geschäftsprozessen im Unternehmen zusammenführen. Neben dem Hauptsitz in Philippsburg (Deutschland) unterhält SeeTec Vertriebsbüros in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Skandinavien, der Türkei und Großbritannien.


Referenten:

Christoph Gabrysch, Dipl.-Wirtschaftsinformatiker Universität Mannheim

Seit August 2008 bei SeeTec als Seminarleiter tätig. Zuständig für Schulungen und Service (Installation, Support, QS) und Betreuung der Video-Analyse

Christoph Weser, Dipl. Informatiker Universität Karlsruhe (Abschluß 2002)

Seit 10 Jahren bei SeeTec angestellt (März 2002)Teamleiter Server-Entwicklung

 

9.-10.05.2012 - Karlsruher Entwicklertag 2012

Karlsruher Entwicklertag 2012

Der Karlsruher Entwicklertag 2012 findet dieses Jahr am 09. und 10. Mai 2012 statt:

  • 09.05.2012: Conference Day
  • 10.05.2012: Agile Day

Weitere Informationen: Homepage Karlsruher Entwicklertag 2012

 

25.04.2012 - Vortragsabend der GI/ACM-Regionalgruppe

Walter Opfermann, Arbeitsbereich Spionageabwehr / Wirtschaftsschutz des Landesamts für Verfassungsschutz:
„Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung – Risiken für den deutschen Mittelstand”

Veranstalter: GI/ACM-Regionalgruppe Karlsruhe
Termin: Mittwoch, 25.04.2012, 18.30 - ca. 20 Uhr
Ort: DHBW Karlsruhe, Erzbergerstraße 121, 76133 Karlsruhe, AudiMax
(Lageplan)
    
Inhalt: „Spionage!? – Bei uns doch nicht; hier gibt es nicht, was für Andere von Wert sein könnte“ ist eine häufig geäußerte Meinung von Unternehmensverantwortlichen. Leider geht diese Auffassung oftmals an den bitteren Realitäten vorbei. So war beispielsweise nach einer Fall- und Schadensanalyse der Steinbeis-Hochschule Berlin, der SiFo-Studie 2009/10, im Jahr 2009 nahezu jedes dritte innovative Unternehmen in Baden-Württemberg von Fällen des „unlauteren Informationsabflusses“ betroffen. Eigene Mitarbeiter (Innentäter) und technische Angriffsszenarien (insbesondere Attacken über das Internet) stellen die größten Gefahren für die Informationssicherheit in der Wirtschaft dar. Auftraggeber von Know-how-Diebstählen sind zum einen Konkurrenten aus dem In- und Ausland und zum anderen Geheimdienste anderer Staaten. In dem Vortrag sollen Schäden, Täter und deren Vorgehensweisen sowie grundlegende Schutzmaßnahmen näher vorgestellt werden.

Referent: Walter Opfermann, Arbeitsbereich Spionageabwehr / Wirtschaftsschutz des Landesamts für Verfassungsschutz

 

09.02.2012 - Vortragsabend der GI/ACM-Regionalgruppe

Dr.-Ing Thomas Usländer, Dipl.-Inform. Thomas Batz (Fraunhofer Institut IOSB, Karlsruhe):
„Anforderungsanalyse für serviceorientierte Infomationssysteme - Die Methode SERVUS”

Veranstalter: GI/ACM-Regionalgruppe Karlsruhe gemeinsam mit der GPM Karlsruhe
Termin: Donnerstag, 9.2.2012, 18:15 - 20 Uhr
Ort: Fraunhofer Institut IOSB, Fraunhoferstr. 1, Max-Syrbe-Saal, 76131 Karlsruhe
(Lageplan)
Anmeldung:  Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung unter der URL                                http://www.gpm-ipma.de/events/veranstaltungsdetails/event/anforderungsanalyse-fuer-serviceorientierte-infomationssysteme.html über das Anmeldesystem der GPM für die Veranstaltung an. Dies erleichtert den Zugang zum IOSB am Veranstaltungsabend.
    
Inhalt: Heutige Informationssysteme müssen auf eine Vielfalt von heterogenen, oftmals verteilt vorliegenden Datenbeständen zugreifen können. Die Heterogenität kann sich in unterschiedlichen Zugriffsprotokollen, Quellsystemtypen, Datenformaten oder organisatorischen Zuständigkeiten ausdrücken. Sie reichen von Daten, die über Sensoren periodisch oder anlassbezogen erfasst werden (z.B. Pegelmesswerten an Gewässerpegelmessstellen oder Bilder von Kameras), über klassische relationale Datenbanken bis hin zu Meldungen von Personen (z.B. Twitter-Meldungen in Notfallsituationen), auch zunehmend versendet über mobile Endgeräte. Aus Architektursicht werden derartige Systeme zunehmend durch das Paradigma der Serviceorientierung geprägt und mithilfe der Technologie von Web Services umgesetzt. Dadurch entstehen leistungsfähige (Geo-)Diensteplattformen (Stichwort: Internet der Dienste) als Basis für neue Anwendungen.

Die Berücksichtigung eines derartigen Dienstangebots hat Auswirkungen auf die Art und Weise, wie funktionale und qualitative Anforderungen an Informationssysteme analysiert und dokumentiert werden, da ein ständiger Abgleich mit den Fähigkeiten und dem Zusammenspiel bestehender Dienste geleistet werden muss. Dazu bedarf es einer agilen, d.h. auf Iterationsschritten basierenden Analyse- und Entwurfsmethode.

Die Veranstaltung führt in die Thematik der agilen, service-orientierten Anforderungsanalyse ein. Anhand zweier Praxisbeispiele aus dem Bereich der Umweltinformationssysteme, einerseits für das Integrierte Rheinprogramm in Baden-Württemberg und andererseits im Kontext des europäischen Forschungsprogramms "Future Internet", wird die Methode SERVUS des Fraunhofer IOSB vorgestellt.

Referent: Thomas Batz hat an der Technischen Hochschule Darmstadt Informatik studiert und arbeitet seit 1986 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektmanager im Fraunhofer-Institut für Informations- und Datenverarbeitung (IITB). Schwerpunkte seiner Arbeit in den letzten Jahren waren Projektmanagement, Qualitätssicherung, Erstellung von Systemkonzepten und Beratung zur IT-Sicherheit. Dr. Thomas Usländer hat Informatik an der Universität Karlsruhe studiert und leitet die miteinander fusionierten Abteilungen Leitsysteme und Informationsmanagement des Fraunhofer Instituts IOSB in Karlsruhe, zu der auch Thomas Batz gehört. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Konzepten und Architekturen für verteilte Systeme auf der Grundlage internationaler Standards.